Leisehäcksler – Schont die Ohren und Nerven 


Einleitung

Wer einen schönen Garten haben möchte, der muss dafür auch etwas Zeit investieren. Sträucher und Äste müssen regelmäßig geschnitten werden um sie in Zaun zu halten. Doch was tun, nachdem Sie diese gekürzt haben? Wohin mit ihren Resten? Der Weg zum Werkstoffhof ist meist umständlich und zeitaufwändig. Wer sich diesen Weg sparen möchte, für den heißt die Lösung: Ein Gartenhäcksler.

Mit einem Häcksler lassen sich die anfallenden Gartenabfälle mühelos zerkleinern und später weiter verwerten. Die richtige Wahl des Gartenhäckslers spielt dabei eine entscheidende Rolle. Für Sie als Privatperson könnte daher die Variante des Leisehäckslers eine interessante Angelegenheit sein. Der Leisehäcksler liegt in den letzten Jahren immer mehr im Trend. Kein Wunder, den wer will heute noch unter einer großen Geräuschkulisse arbeiten? Richtig, die wenigsten.

Die Leisehäcksler gehören zur Familie der Walzenhäcksler. Sie gibt es sowohl für Leute mit wenig Geld, aber wer etwas mehr ausgeben möchte, wird natürlich auch fündig. Wir möchten Sie auf der Suche nach dem passenden Leisehäcksler unterstützen und Sie so gut es geht, mit den wichtigsten Informationen ausstatten, die Sie wirklich vor dem erfolgreichen Kauf wissen sollten.


Was ist ein Leisehäcksler?

Die sogenannten Leisehäcksler sind gleichzeitig auch Walzenhäcksler. Man nennt sie dank ihrer ruhigen Arbeitsweise aber gerne Leisehäcksler. Diese Geräte erobern immer mehr die Gärten der meisten Leute, da sie auf Grund ihrer geringen Geräuschkulisse immer mehr Zuneigung gewinnen.

Ein Leisehäcksler hat die Aufgabe, Ihnen bei der Zerkleinerung bzw. Verarbeitung der Gartenabfälle zu helfen. Äste, sperrige Pflanzenreste oder Sträucher lassen sich mit ihm problemlos zerkleinern. Nach der Zerkleinerung eignen sie sich hervorragend zum kompostieren.


Leisehäcksler: Wie funktioniert er eigentlich? Leisehäcksler

Das Prinzip eines Leisehäcksler ist relativ simpel. Wenn im Garten mal wieder Reste in Form von Ästen oder Sträuchern anfallen, dann ist er das richtige Geräte um diese zu verarbeiten. Die Leisehäcksler sind gleichzeitig auch Walzenhäcksler. Daher funktionieren sie genau gleich.

Im inneren besitzen diese Häcksler eine Walze die rotiert. Sie ist mit scharfen, kleinen Zacken ausgestattet. Beim Häckselvorgang werden dann die Gartenabfälle durch die Walze eingezogen und zwischen ihr und einer Andrucksplatte zerquetscht. Die kleinen Zacken an der Walzen sollen helfen, dass die Gartenabfälle besser in den Leisehäcksler eingezogen werden. Auch weichere Gartenabfälle können durch ihn problemlos zerkleinert werden. Das ist einer seiner Vorteile.

Die Leisehäcksler arbeiten nicht ganz so schnell wie die Messerhäcksler. Haben dafür aber ein höheres Drehmoment. Wenn es beim Einführen der Äste zu Problemen kommt, kann mit Hilfe eines Stopfer nachgeholfen werden. Die Äste lassen sich so weiter in den Häcksler hinein pressen.

Das Schnittgut kommt nach dem Häckselvorgang eher etwas gröber wieder heraus. Beim Messerhäcksler hingegen ist es sehr fein. Angetrieben werden die Leisehäcksler in der Regel von einem Elektromotor. Heutige Modelle arbeiten fast gleich so stark wie Verbrennungsmotoren, sind aber von der Geräuschentwicklung her einiges leiser.


Vorteile und Nachteile der Leisehäcksler

Vorteile

Lautstärke:

Der größte Vorteil der Leisehäcksler, ist wie der Name schon verrät, ihre Lautstärke. Messerhäcksler können beim Häckselvorgang eine Lautstärke von 100 Dezibel erreichen. Die Arbeitslautstärke der Leisehäcksler ist deutlich geringer, was Sie beim arbeiten später sicherlich überraschen dürfte. Sie liegen meist zwischen 60 bis 80 Dezibel, was deutlich geringer ist.

So eignen Sie sich besonders gut für Dicht besiedelte Wohngebiete oder für Gärten mit vielen Nachbarn. Durch die angenehme Lautstärke dürften sich die Nachbarn weniger gestört fühlen. Bei eher angespannten Beziehungen wird eine kleine Vorwarnung empfohlen, um mögliche Streitigkeiten zu verhindern.

Sicherheit:

Da die Leisehäcksler im Vergleich zu den Messerhäckslern nicht mit einem Schneidesystem sondern mit einem Walzensystem ausgestattet sind, bietet er mehr Sicherheit. Ein Nachschleifen oder sogar ein Austausch der Walze ist nicht erforderlich. Die meisten Geräte besitzen außerdem über einen vollautomatischen Einzug. So müssen Sie das Schnittgut nicht mit den Händen in den gefährlichen Walzenbereich führen, sondern das macht das Gerät von selbst.

Nachteil

Höherer Zeitaufwand:

Durch die Walzentechnik muss etwas mehr Zeit beim Arbeiten aufgewendet werden, als das beim Messerhäcksler der Fall ist. Für Menschen die es immer eilig haben und keine Geduld aufweisen können, ist so ein Leisehäcksler nicht die richtige Wahl. Das zerquetschen dauert einfach länger. Ebenfalls wird das Häckselgut in gröberen Teilen wieder untern rauskommen. Ob das ein Problem ist, muss jeder selbst entscheiden.


Welcher Motor ist der richtige?

Ihnen stehen bei der Wahl ihres Häckslers sowohl ein Elektromotor als auch ein Benzin-/Verbrennungsmotor zur Verfügung. Bei der Wahl des Leisehäckslers gibt es im Grunde nur eine Option. Die des Elektromotors. Stellen Sie sich mal vor, wie jeweils ein Elektro- und ein Benzinauto an Ihnen vorbei fahren.

Es kann im Bezug auf die Lautstärke nur einen Sieger geben und das ist ganz klar das Elektroauto. Und genau so ist es hier auch. Von der Leistung eines Benzinmotors kann der Elektromotor zwar nicht ganz mithalten, doch die Modelle die es heute auf dem Markt gibt, bieten genug Leistung für den privaten Gebrauch an.


Für wen ist der Kauf sinnvoll?

  • Wenn Ihnen ein schöner und gepflegter Garten wichtig.
  • Es fallen regelmäßig Gartenabfälle in Form von Sträuchern, Ästen oder Grünschnitt an. So können sie die Gartenreste deutlich einfacher und effektiver entsorgen.
  • Sie wohnen in einem dicht besiedelten Wohngebiet. Mit Hilfe von einem Leisehäcksler können Sie ihre Arbeit ohne einen großen Geräuschpegel durchführen. Was für Sie und ihre Nachbarn sicher angenehm sein dürfte.
  • Für diejenigen, die ihren Planzen und der Umwelt etwas gutes tun wollen. Das Häckselgut kann problemlos im Garten wieder verwendet werden.

Anwendungsbereiche

Er ist sehr vielseitig einsetzbar und das macht seine große Beliebtheit auch aus. Egal ob Äste, Zeige oder Grünschnitt, man kann ihn für alles verwenden. Durch sein Walzensystem kann er Gartenabfälle mühelos und vor allem Geräuschlos zerkleinern. Die Gartenreste werden in die entsprechende Öffnung eingeführt und von den Walzen eingezogen. Sie kommen das in Form von kleinen zerquetschen Stücken wieder raus.

Anders als beim Messerhäcksler werden hier die Stücke nicht ganz fein zerkleinert. So bieten sie eine besserer Oberfläche für Mikroorganismen und können leichter auf natürlichem Wege der Umwelt zugeführt werden.

Dann seiner Vergleichsweise geringen Geräuschkulisse wird er immer öfter in dicht besiedelten Wohngebieten genutzt. So sind Sie und die Menschen in Ihrer Umgebung keinem zu großem Lärm ausgesetzt. Auf Dauer ein wirklicher Vorteil.


Kosten

Qualität hat seinen Preis. Wer viel Leistung und Komfort haben möchte, der muss hier schon den ein oder anderen Euro mehr investieren. Die große Vielfalt der Geräte ermöglicht auch gleichzeitig eine relativ große Preisspanne. Von 150€ bis hin zu 1000€ ist alles vertreten. Geräte mit einer guten Qualität bekommt man schon ab 200€. Sie bieten dann nicht immer alle Funktionen, aber für manche Hobbygärtner sicherlich ausreichend. Geräte mit einem etwas höheren Preis verfügen dementsprechend auch über eine Rücklaufoption, Start-Stopp-Automatik oder einen selbstständigen Einzug.

Es ist zu empfehlen, hierbei nicht kurzfristig sondern langfristig zu denken. Im Verlauf der Jahre werden sich auf jeden Fall Qualität und Preis bezahlt machen.


Wohin mit dem Häckselgut?

Beim Häckseln mit einem Leisehäcksler entsteht eher etwas gröberes Häckselgut. Dies eignet sich nicht wirklich gut für die weitere Verwendung auf Beeten oder als Wegdecke für bestimmte Gartengebiete. Trotz allem bietet es einen entscheidenden Vorteil. Dadurch das die Äste nur zerquetsch und nicht zerschnitten werden, kann es deutlich einfacher auf dem Komposthaufen entsorgt und somit wieder der Umwelt zugeführt werden.

Sie schützen mit dem Häckselgut auch ihre Pflanzen in den kalten Monaten oder können es zu Unkrautbekämpfung einsetzen. Der Walzenvorgang sorgt für die optimale Basis für Mikroorganismen, weshalb man damit relativ gut Kompostieren und Mulchen kann.


Fazit

Wer in dicht besiedelten Wohngebieten arbeitet, für den spricht ganz klar der Leisehäcksler. Die Geräuschentwicklung ist deutlich geringer als bei den Messerhäckslern. Wenn Sie außerdem ein Mensch sind, der es beim Arbeiten nicht eilig hat sondern sich Zeit nimmt für das was er tut, dann wird ein Leisehäcksler genau der richtige Helfer für Ihren Garten sein.



Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

 

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